Tipps für die Videoaufnahme
kleine Fehler ignorieren
Die wichtigste Regel lautet: Nicht durch kleine Fehler bei der Aufnahme aus dem Konzept bringen lassen! Fehlerhafte Stellen werden noch einmal wiederholt, bei der späteren Nachbearbeitung schneidet man die nicht gelungene Szene einfach heraus.
Mausposition
Wichtig ist, die letzte Mausposition vor dem Fehler so gut wie möglich wiederherzustellen, da sonst der Mauszeiger nach dem Schnitt deutlich „springt“.
Desktophintergrund
Falls im Screencast der Desktophintergrund zu sehen ist, wird dessen Farbe an die spätere Umgebung des Screencast angepasst. Alternativ kann auch mit einem weißen und somit weitgehend neutralen Hintergrund aufgezeichnet werden.
Saubere Umgebung schaffen
Die Desktopsymbole und persönlichen Ordner sollten vor Aufzeichnung des Screencasts entfernt werden. Alternativ kann ein neuer Nutzer für die Screencast-Erstellung angelegt werden, um den persönlich eingerichteten Computer nicht verändern zu
Sind Eingaben (z. B. in der Browseradresszeile) notwendig, löscht man vorher die privaten Daten im Browser, da sonst unter Umständen vorherige Eingaben während der Aufzeichnung des Screencast eingeblendet werden.
Zoom- und Schwenkeffekte
Um keine ausufernd große Datei für den fertigen Screencast zu erhalten, sollten Zooms, Schwenks und Scrollings möglichst sparsam eingesetzt werden. Viel Bewegung auf dem Bildschirm verursacht größere Datenmengen in der Aufzeichnung, außerdem ruckeln schnelle Bildschirmbewegungen im fertigen Produkt oft leicht und vermitteln somit einen eher unprofessionellen Eindruck.
Programme beenden
Die Anzahl der im Hintergrund laufenden Programme wird so weit wie möglich reduziert, um die Performance des Computers zu maximieren. So verbessert sich die Framerate bei der Aufzeichnung, und es ergeben sich später flüssiger laufende Videos. Programme mit potenziellen Update- oder Warnfenstern sollten überprüft werden, Instant Messenger bleiben am besten geschlossen.
Speicherung
Einer der wichtigsten Tipps überhaupt: Durch Speicherung des bearbeiteten Projekts unter mehreren Dateinamen kann nach einigen Stunden Arbeit jederzeit auf den alten Stand zurückgreifen. Das kann z.B. helfen wenn sich das Projekt aus irgendeinem Grund nicht mehr richtig exportieren lässt oder man in der Zwischenzeit Videopassagen gelöscht hat die man nun doch benötigt.
Blur
Passwörter können durch einen „Blur“-Effekt unlesbar gemacht. Dabei sollte man bis auf einzelne Frames zoomen um sicherzugehen dass verdeckte Passwörter oder ähnliches nicht sichtbar sind.






