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    Drehbuch

    Vor der Produktion des Screencast empfiehlt sich die Erstellung eines Drehbuchs, das folgende Punkte abdecken sollte:

    Aufzeichnungsbereich
    Hier wird bereits festgelegt, was genau aufgezeichnet werden soll: der gesamte Bildschirm, ein Bereich des Bildschirms, ein einzelnes Fenster oder nur der Fensterinhalt (ohne Titelleiste etc.). Je weniger Unnötiges aufgezeichnet wird, desto deutlicher ist später zu erkennen, was gezeigt werden soll.

    Gesprochener Text
    Sekundenlange Standbilder mit Textmonologen langweilen den Betrachter; bei der Drehbucherstellung wird deshalb bereits auf genügend Bewegung im Screencast geachtet. Wird der Screencast nicht live, sondern erst im Nachhinein (z. B. mit einem professionellen Sprecher) vertont, sollte die Dauer der Tonausgabe vorher in etwa festgelegt sein, damit die jeweiligen Abschnitte nicht zu kurz geraten. Screencasts können einfach gekürzt, aber kaum verlängert werden.

    Tonaufzeichnung – Audiospuren
    Enthält die Aufzeichnung eine Tonausgabe, beispielsweise die Audioausgabe eines Programms oder einer Webseite, darf sich diese nicht mit dem Sprechertext überschneiden. Darum müssen Stellen mit Audioausgaben im Drehbuch gekennzeichnet werden.

    Videoschnittpunkte
    Die jeweiligen Programme bieten oft eine Auswahl verschiedener Übergangsanimationen an. Um den fertigen Screencast nicht zu Im Drehbuch werden bereits vor der eigentlichen Produktion die einzelnen Einstellungen festgelegt. unruhig und verspielt wirken zu lassen, sollte man sich auf eine Animation festlegen, die bei allen Schnitten angewandt wird.

    Effekte
    Zooms, Schwenks oder Scrollings im späteren Screencast werden im Drehbuch markiert.

    Hervorhebungen
    Die Hervorhebungen sollten im gesamten Screencast nach demselben Schema durchgeführt werden. Es bieten sich farbige Markierungen von wichtigen Stellen, Pfeile oder Textboxen an. Manche Programme bieten auch die Integration interaktiver Elemente, die zur Fortführung des Screencast angeklickt werden müssen oder eine vordefinierte Webseite öffnen; die Funktion steht allerdings nur bei Screencasts im Flash-Format zur Verfügung.

    Beschleunigte Wiedergabe
    In den meisten Screencastprogrammen können Teile der Aufzeichnung beschleunigt werden. Das verkürzt die Wartezeit, zum Beispiel bei Downloadbalken. Zeitraffer müssen im Drehbuch markiert werden, da an diesen Stellen später die verkürzte Abspieldauer für die Tonaufnahme zu berücksichtigen ist.

    Grafiken
    Die Grafiken sollten nach Möglichkeit in der Auflösung des Screencast vorliegen. Kleinere Grafiken werden entweder gestreckt (wodurch sie unscharf erscheinen) oder mit einem Rand versehen.

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