Screencasting How-To
Mit Screencasts können Programme und Webseiten hervorragend präsentiert werden. In Produktvideos bzw. Marketingvideos können die Features einer Software optimal demonstriert werden. Schulungsvideos zur Erläuterung der Bedienung einer Software oder Webseite können langweilige Texte durch schwungvolle Videos ersetzen. Durch die heutigen Möglichkeiten der Videokompression und die ständig steigende Verbreitung der Breitbandzugänge können Screencasts mittlerweile problemlos in Webseiten eingebunden werden.
Einleitung
Vor Beginn der Aufzeichnung eines Screencasts sollte man sich Gedanken über die Zielgruppe und das Zielformat machen. Soll das fertige Video im Internet angeboten werden, ist es ratsam eine relativ geringe Auflösung und damit verbunden auch eine kleinere Dateigröße zu verwenden. Dabei gilt der Grundsatz so klein wie möglich und so groß wie notwendig. Im Internet sind in der Regel niedrigere Auflösungen ausreichend und wegen ihrer geringeren Dateigröße eventuell auch gewünscht. Wird der Screencast später auf DVD verbreitet oder im Vollbildmodus angeboten, sollte zur Gewährleistung der Qualität eine tendenziell höhere Auflösung bei der Aufzeichnung gewählt werden. Zu hohe Auflösungen führen allerdings dazu, dass Bildschirmaufzeichnungen von kleinen Schriften und Grafiken bei einer skalierten Wiedergabe des Videos (z. B. auf Webseiten) nicht mehr erkannt werden können.
Mit dem Freeware-Tool „Sizer“ kann die Größe von Fenstern unter Windows pixelgenau festgelegt werden. Die fixe Abmessung erleichtert die Aufzeichnung von Screencasts.
Die Aufzeichnung in einer 4:3-Auflösung auf einem 16:10-Bildschirm ist während der Aufnahme zwar verzerrt, der fertige Screencast präsentiert sich aber einwandfrei.






